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Comeback des Turban: Hingucker in der Bar oder lieber bloß für’s Bad?

Seit „Sex and the City 2“ war der Turban wohl lange in Vergessenheit geraten – immerhin ist die orientalische Kopfbedeckung nur etwas für ganz Mutige und Serien-Fashionistas wie Carrie Bradshaw. Doch langsam aber sicher erobert sich das Kopftuch sein Dasein im Kleiderschrank zurück. Zu Recht?

Dieser Frage muss ich einfach nachgehen. Denn erst kürzlich trug Amal Clooney den Turban während ihres Besuches im Vatikan – eine ganz schönes Fashion Statement für einen so päpstlichen Anlass. Da Amal aber weiß, wie sie sich anzuziehen hat (und als ernstzunehmende Anwältin für Menschenrechte muss sie sich durchaus überlegen, was sie anzieht), bekommt der Turban auf einmal eine Berechtigung. Ist der Kopfschmuck doch mehr als nur ein Zubehör zum Orient-Kostüm? Können wir das Tuch auch abseits von Motto-Partys tragen?

Fest steht, wir alle tragen wohl täglich einen Turban. Nur dass der dann meist aus Frottee ist und wir gerade aus der Dusche kommen. Doch der Turban ist nicht nur etwas für’s Badezimmer, und seit Proenza Schouler und MSGM haben die Wickeltücher einen gewissen Habenwollen-Status erreicht. Man muss sich nur noch trauen. Es ist auf jeden Fall einen Versuch wert, die innere Elizabeth Taylor nach außen zu kehren. Und gerade im Sommer ist ein Turban etwas ganz Neues am Strohhut-Himmel. Je farbenfroher das Tuch, umso besser. So kann man sein Outfit für die Grillparty ganz einfach upgraden. Dazu Beachwaves und Shorts, fertig. Schwere Samtstoffe und Glitzerfäden sollte man dann für abends lassen. Denn immerhin will frau, wenn sie mal auffallen will, auch richtig auffallen. Und im Schummerlicht der angesagten Bar wirkt der Turban umso hollywood-mäßiger.

Prominente Vorbilder? Neben Amal Clooney und dem Fashion-Charakter schlechthin, Carrie Bradshaw, tragen auch Kate Moss, Salma Hayek und Bloggerin Kristina Bazan den orientalischen Kopfschmuck. Und während Kate Moss mit ihrem berühmten silbern-glänzenden Exemplar tatsächlich ihre innere Liz Taylor herausforderte, sieht der Turban bei Kristina ganz entspannt aus. Auch der Hut von Amal ist für sich genommen eine der schlichteren Versionen des sonst so auffälligen Kopfschmucks. Es ist eben doch ein schmaler Grat zwischen Seriosität und Experimentierfreude. Doch Georges Frau sieht einfach bezaubernd aus – da wird auch der Papst nichts gegen das Hingucker-Accessoire gehabt haben.

Credits: lielah

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